Einweihung der neuen Uhr an der Jesuitenkirche
am 14.09.2013
 

 

Die Jesuitenkirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit einem solch großen Echo auf die Einladung des Vorstandes des Katholischen Lesevereins hatte niemand gerechnet.

 

In seiner Begrüßung brachte der Vorsitzende Dr. E. Thul die Freude zum Ausdruck, dass wieder ein Stück des alten Koblenz „zurückgekehrt“ ist.
In der Nacht zum 09.November 1944 war mit der Koblenzer Altstadt auch die Jesuitenkirche in Schutt und Asche gefallen; nur die Fassade blieb stehen. Seit dieser Zeit gähnte dort, wo die Kirchenuhr war, ein düsteres Loch.
Als nun das Vorstandsmitglied E. Lambert auf die Idee kam, anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der „Lese“ diese Lücke mit einer neuen Uhr zu füllen, fand er einhellige Zustimmung. Die neue Uhr ist ihrer Vorgängerin sehr ähnlich; alte Fotos waren dabei behilflich. Nun prangt sie wieder an der alter Stelle; und am schönsten sieht sie aus, wenn sie von der Abendsonne beschienen wird.

 

 

 

 

 

Die Segnungsworte, die der ehemalige Koblenzer Regionaldekan, Pfarrer P. Bleeser, sprach, waren sehr anrührend. Er betonte, dass der Segen uns, den Gläubigen, gälte und wünschte, dass die neue Uhr uns doch vornehmlich glückliche Stunden schlüge.

 

 

 

 


Bei einem Glas Wein und guten Gesprächen, die auch um die schlimmen Stunden des Krieges kreisten, ging ein schöner Tag zu Ende

 

Dr. E. Thul

Fotos: R. Brennig

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Die Rhein-Zeitung veröffentlichte in der Ausgabe vom 16.09.13 folgenden Beitrag:
 

www.rhein-zeitung.de.