Die „Lese“ auf Pilgerfahrt nach Trier
 

Am Morgen des 24. April brach die Lesefamilie auf zu ihrer Reise zum Heiligen Rock in Trier. Der Himmel war grau verhangen, aber am Zielort empfing uns heller Sonnenschein. Zunächst war Gottesdienst in Liebfrauen angesagt.
Welche Überraschung! In dieser wunderbar renovierten gotischen Kirche waren für uns Plätze in den ersten Reihen reserviert.
Groß war die Schar der einziehenden Priester, an der Spitze, d.h. als letzter, der Bischof von Lüttich, der dem Gottesdienst vorstand. Weihbischof Robert Brahm begrüßte die Pilger, auch uns, den Katholischen Leseverein. Anrührend die Predigt des belgischen Bischofs und die zauberhaften Klänge einer bolivianischen Musikantengruppe auf ihren Trommeln, Gitarren und Flöten.
Dann fanden wir uns  vor dem Hohen Dom ein.
Trotz großer Pilgerscharen wurden wir rasch und unproblematisch in die Reihe der Pilger eingeordnet.
Zusammen mit Gläubigen aus der Ukraine zogen wir in den Dom ein. Die Nähe zum Heiligen Rock war ergreifend; einige Ukrainer warfen sich zu Boden und küssten den Schrein, der den Heiligen Rock barg.

 Pünktlich traten wir die Heimreise an. Teilnehmer präsentierten Mitbringsel von Trier,  so auch ein
 „Wallfahrers Schweißtuch “,
 wohl für die Kinder zu Hause gedacht.

   
Station machten wir im Schlosshotel Petry in Karden, wo wir bestens aufgehoben waren und in kurzer Zeit jeder sein Essen, à la carte bestellt, vor sich stehen hatte.
Die Stimmung war hervorragend, und fröhlich und dankbar sangen wir: “Kein schöner Land in dieser Zeit“.
   
Ein erinnerungsreicher Tag lag hinter uns.

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Dr. E. Thul

Fotos: B. Rademacher