Freitag, 17. Oktober 2014

im großen Saal vom Eltzerhof

Thema: „Was ist los mit den Christen?"   Referent: Rudolf Bauer

rudolfbauer

Rudolf Bauer im Eltzerhof am 17.10.2014

An diesem Nachmittag wollen wir der Frage „Was ist los mit den Christen?" nachgehen. Zu uns spricht Rudolf Bauer, dessen neues Buch diese Frage zu beantworten sucht. Die anschließende Diskussionsrunde wird unser Vereinsvorsitzender Dr. Ewald Thul leiten.

Rudolf Bauer, gebürtiger Koblenzer, politischer Journalist, Beobachter der Kirchen und Buchautor (u. a. „Koblenz-so wie es war") geht von einer Glaubenskrise aus, die vor 40 Jahren begonnen habe. Hier einige Stichworte aus seinem neuen Buch: Die kleinere Kirche zwischen Freiheit und Zaghaftigkeit - Priestermangel - Zölibat - Missbräuche - Was wissen wir von unserem Glauben? - Schwächelnde Kirchenmusik als Gradmesser - Können Christen noch protestieren? - Suche nach neuer Strahlkraft - Was jetzt nötig ist.  

"Was ist los mit den Christen?" eine Nachlese von Ewald Thul
Unter diesem Titel hat Rudolf Bauer, gebürtiger Koblenzer und ehemals Redakteur der „Rheinischen Post“ in Düsseldorf, ein Buch geschrieben, das in der christlichen Gesellschaft Deutschland einiges Aufsehen erregt. Inhalte aus diesem Buch stellte der Autor am 17. Oktober 2014 im Saal des Eltzerhofs der Lesefamilie vor. Themen waren unter anderem: Pristermangel, Zölibat, die kleiner werdende Kirche zwischen Freiheit und Zaghaftigkeit, das schwindende Wissen von unserem Glauben und die Frage, ob Christen noch protestieren können, wenn beispielsweise Kruzifixe in Gerichtssälen abgehängt werden, wenn auch nur ein einziger Prozessbeteiligter dies verlangt.
Seinem spannenden Vortrag schloss sich eine äußerst lebhafte Diskussion an, die sich im Wesentlichen den Ansichten und Feststellungen Rudolf Bauers anschloss. Die Veranstaltung endete mit guten Gesprächen im Kreis der Lesefamilie, wobei ein gutes Glas Wein der Argumentation sehr behilflich war.
gez. Ewald Thul
Anschließende Diskussion mit Rudolf Bauer.
diskussion

   
uebersicht  

Rudolf Bauer

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Texte Dr. Ewald Thul   Fotos: Stefan Krumbhorn und Rüdiger Brennig
     
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